Rub al-Khali, das "leere Viertel"

Die Rub al-Khali gehört bis heute zu den unzugänglichsten Gebieten der Erde. In der Antike durchquerten Weihrauchkarawanen diese Wüste und ließen reiche Handelsposten entstehen, von denen heute jedoch nur noch wenige Spuren zu finden sind.

An der Grenze zu Saudi Arabien dringen die riesigen Dünen der großen Zentralarabischen Wüste weit auf omanisches Gebiet vor. Ihre Sande bedecken ein Viertel der Arabischen Halbinsel. Da es in dieser Wüste so gut wie kein Wasser gibt, ist sie auch kaum besiedelt; daher auch ihr Name Rub Al Khali, das "Leere Viertel".

Gebirgen gleich erheben sich die Sanddünen von der Ebene. Je tiefer man eindringt in diese faszinierende Landschaft, umso weiter entfernt man sich vom Alltag in Europa, dessen Geschäftigkeit und Lärm. Man taucht ein in absulute Stille, umgeben von einem endlosen Meer aus Sanddünen. Einen Ausflug in diese Wüste sollte man allerdings nur mit einem wirklich ortskundigen einheimischen Führer unternehmen.

In der Antike durchquerten Weihrauchkarawanen diese Wüste und ließen reiche Handelsposten entstehen, von denen heute jedoch nur noch wenige Spuren zu finden sind.