Bahla - Stadt im Zeichen des Lehms

In der Region der Oase Bahla gibt es große Vorkommen an Tonerde. Daß dieses wichtige alte Rohmaterial hier immer im Überfluß zur Verfügung stand, ist allerorten augenfällig. Im Gegensatz zu den anderen Oasenstädten Omans wurde in Bahla nicht nur die Siedlung selbst mit großen Lehmmauern gesichert, sondern die gesamte Oasenfläche im Wadi.

Die Festung von Bahla

Eine bis zu fünf Meter hohe und über zehn Kilometer lange Befestigungsmauer mit zahlreichen eingebauten Wachtürmen umfaßt die weitläufigen Dattelgärten und Felder, windet sich durch die Berge am Rand des Wadis und die Tiefen des Flußbetts. Einige Abschnitte sind restauriert und begehbar.

Im Osten der Oase erhebt sich auf einem Hügel die Ruine der Festung Hisn Tama, einem weiteren Meisterstück der Lehmarchitektur, benannt nach dem angeblichen Erbauer der gigantischen Anlage, einem Stammesoberhaupt der Nabhani im 17. Jahrhundert.

Die Festung ist sicherlich nicht nur das größte Zeugnis der Lehmbaukunst Omans, sondern in seiner Art auch eines der beeindruckendsten. In der UNESCO-Liste des Weltkulturerbes ist die Burg von Bahla seit 1987 verzeichnet. Sie wurde viele Jahre lang umfassend und aufwendig im alten Lehmbaustil restauriert und ist heute als Museum zugänglich. Beeindruckend thront sie, von Süden her weithin sichtbar, über der Oase.

Auf der anderen Straßenseite, gegenüber der Festung, befinden sich der neue und, östlich davon, der alte Suq von Bahla. Hier nimmt eine enge Piste ihren Anfang, hinein in die Oase und zu den im ganzen Land berühmten Töpfern.

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