Omans vielfältige Natur

Das vorherrschende Bild von der arabischen Naturlandschaft ist die Sandwüste. Doch die Natur Omans ist ungleich viel fältiger und mit ihr auch die Tier- und Pflanzenwelt, auch wenn Wassermangel alles Leben im Land beeinträchtigt.

Wadi Darbat nach dem Monsun, Dhufar, OmanIn den Sommermonaten streift der Monsun die Küste Südomans, dann "bricht" dort die Landschaft regelrecht auf. Innerhalb kürzester Zeit sprießt eine Vielzahl einzigartiger Pflanzen aus dem vorher so unfruchtbar erscheinenden Erdboden. Nach wenigen Wochen verdorrt das üppige Grün aber wieder und verwandelt die Landschaft in eine karge Bergwelt.

Umweltschutz hat in Oman einen hohen Stellenwert. Es ist grundsätzlich verboten Tiere zu jagen oder in ihrem natürlichen Lebensraum zu stören.

Dies gilt vor allem für die verschiedenen Naturschutzgebiete wie dem Qurm Nature Reserve in Maskat , dem geschützten Bereich für die Oryx-Antilopen in der Jiddat al Harassis und dem Schutzgebiete für Meeresschildkröten bei Ras al Jinz.

Das Sammeln von Muscheln, Fossilien und Korallen  ist ebenfalls verboten. Verschiedene Arten von Meeresschnecken verlassen ihr Gehäuse nur vorübergehend.

-> Literaturtipp:

- Reef Corals and Coral Reefs of the Gulf of Oman
- Collectable Eastern Arabian Seashells

- Übersichtskarte "Fische in Bodennähe"
- Übersichtskarte "Fische im Korallenriff"
- Übersichtskarte "Knorpelfische"

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