Gabriele Andre

Selbstfahrer-Tour, Januar 2008

Sehr geehrter Herr Popp,

danke für die Nachfrage.
Uns hat die Reise außerordentlich gut gefallen - das Land ist wunderschön und sehr vielfältig, die Menschen außergewöhnlich freundlich (das haben wir in anderen arabischen Ländern schon ganz anders erlebt!).

Es war alles sehr einfach und unkompliziert. Die Sehenswürdigkeiten waren trotz der Weihnachtszeit überhaupt nicht überlaufen - in einigen Forts, wie zB im Bait Na’aman, waren wir ganz alleine, und das war auch ein tolles Erlebnis.

Dazu kommt noch, dass von Ihrer Seite alles hervorragend organisiert war - es hat einfach alles geklappt (und das hat es bei den vielen Reisen, die ich schon gemacht und auf diese Weise vororganisiert hatte, nie!) Danke auch für die Skizze zur Be-/Umfahrung der Küstenstraße nach Sur. Wir sind doch an der Küste entlang gefahren, ohne die Handskizze wäre es sehr schwierig geworden, aber das Wadi Shab war - trotz aller Zerstörungen - immer noch den Weg wert!
Gut war auch der Tipp mit Handtuch und Taschenlampe für das Beduinencamp - 2 Nächte verbringen da ja nur wenige Reisende. Trotz der "Einschränkungen" war das doch eines der Highlights, weil die Familie, die das Camp betreibt, jeden Gast so empfängt, als habe sie gerade auf ihn gewartet. Für alles gibt es eine unkomplizierte Lösung: als uns dann der Akku unserer Kamera leer wurde, hat man ihn uns aufgeladen, ohne großes Trara - und ohne jede Verrechnung von Kosten (in Ägypten wäre das unmöglich). Und dieser Sternenhimmel!!!

Ganz besonders genossen haben wir dann die letzten 4 Tage in Salalah, das war unglaublich erholsam, das Meer so schön, das Hotel (Crowne Plaza) wunderbar - und auch die Ausflüge in die Umgebung wirklich sehenswert. Die vielen frei lebenden Kamele waren einfach beeindruckend. Da hätte ich noch mehr Zeit haben wollen  ;-)

Besonders wichtig war auch ihr Reiseführer (den ich ja ohnehin schon für die Planung verwendet hatte) - die Zufahrtsbeschreibungen waren da eigentlich immer am Besten, sonst hätten wir zB die Bienenkorbgräber bei Lizq nie gefunden). Auch die Beschreibung, was eigentlich auf dem Coleman’s Rock zu sehen ist, war in Ihrem Reiseführer am Besten - wir sind da mehrmals herumgelaufen, unschlüssig, ob er das überhaupt ist - erst aus der Entfernung waren die lebensgroßen Figuren dann halbwegs zu erkennen.

Einzige "kritische" Anmerkung: Wir sind mit den 200 Freikilometern pro Tag im ersten Teil der Reise (Norden) bei weitem nicht ausgekommen - aber wahrscheinlich sind wir da auch ein bisschen "besichtigungswütig" gewesen. (Dafür war das Tanken ja ein wahres Vergnügen: 75 l um € 18,-- ...)

Ach ja: Al Hazm ist derzeit wegen einer groß angelegten Renovierung nicht zu besichtigen - das war auch irgendwie schade, denn von außen sah das toll aus!Alles in allem: Das waren einfach wunderschöne und erholsame Tage in einem unvergleichlichen Land.
Wir werden Sie auf jeden Fall als Organisator weiter empfehlen, denn wir hatten das Gefühl, hier muss man auf gar keinen Fall in einer Gruppe unterwegs sein (auch wenn wir einigen Studiosus-Convois über den Weg gelaufen sind...), das Sultanat ist sehr leicht individuell zu bereisen.

Mit dem Jemen - den wir natürlich auch unbedingt sehen wollen - werden wir uns wohl noch ein bisschen Zeit lassen. Derzeit ist uns die Situation für eine individuelle Reise dort einfach zu unsicher, aber vielleicht wird das ja wieder besser - wir lassen uns diesbezüglich gerne von Ihnen beraten.

Liebe Grüße aus einem derzeit sehr frühlingshaften Wien - und nochmals vielen Dank,

Gabriele AndreGabriele Andre

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