Antje und Rainer Griedl

Selbstfahrer-Tour mit Führungen Februar/März 2014

 

Hallo, Frau Popp

Wir sind zurück von einer spannenden Reise und haben viel gelernt über Kamele, Dattelpalmen, Toleranz, Weihrauch, Bewässerung und die omanische Gastfreundschaft- die Einladung zum Kaffee im Privathaus durften wir mehrfach genießen und auch zum Hochzeitsessen wurden wir gebeten- ich als einzige Frau unter 150 Männern, das war schon großartig.

Besonders gut hat es uns im Oman House gefallen und es war schade, nur eine Nacht dort zu verbringen. Wir fuhren dann am nächsten Tag auf den Jebel Shams und haben dort den Canyon Rim Walk gemacht, für eine weitere Wanderung im darunterliegenden Wadi hat leider die Zeit nicht gereicht. Auf dem Saiq Plateau waren wir mit den Führungen etwas unglücklich, das Trekking war eine Sightseeing Tour mit dem Auto, wir wären gern gewandert, für die Autofahrt hätten wir keine Führung gebraucht.

Tiermarkt in Nizwa wirklich ein besonderes Erlebnis, allein dafür lohnt schon die Reise. In den Dreamhouse App. lag keine Buchung vor, das Haus war voll, aber man hat uns sehr hilfsbereit in einem anderen App.hotel untergebracht.

Die Küstenstraße ist durchgehend fertig, auch ohne 4 Wheel Drive befahrbar, das war auch eine besondere Erfahrung, drei Tage durch das Nichts zu fahren. Ad Duqm ist eine einzige Baustelle, Staub überall, die Hinweisschilder stehen schon, die Gebäude dazu sucht man noch vergeblich, lustig.

Die Unterkunft in Shuwaymiyah mussten wir bar bezahlen- Quittung und Stadtplan sind in der Post. Leider kann man derzeit nur im Bait übernachten, nur etwas für gute Nerven, was die Sauberkeit angeht war das grenzwertig, aber Hotel Resort in der Nähe ist im Bau. Der Wadi am nächsten Morgen hat uns dann sehr gefallen.

Sea Villas sind wirklich zu empfehlen, sehr familiär und viele Gespräche waren möglich. Die Zeltnacht in der Wüste Rub al Kali war ein Traum, die Farben und der Sternenhimmel und ein liebevoll zubereitetes Essen, herrlich.

Die Villa in Khasab liegt wirklich sehr weit draußen, sodass das Golden Tulip (heißt seit Januar anders) vielleicht mehr Möglichkeiten bietet und man dort auch essen kann. Transfer in Eastin Residence hat leider nicht geklappt. Wir sind dann mit dem Taxi gefahren, weil Mark Tours auf keiner Telefonnummer erreichbar war.

Insgesamt eine sehr schöne Reise mit vielen Eindrücken, es bleibt abzuwarten, ob die rasante Entwicklung für den Tourismus Vorteile bringt. Es ist scheinbar gewollt, dass geplante Hotelkomplexe immer sehr groß und oft auch teuer werden sollen- wir hätten lieber mehr kleine persönliche Unterkünfte wie Oman House oder die Sea Villas.

Herzlichen Dank nochmals für die Planung

Ihre Antje Griedl

 

 

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