Elisabeth und Werner Romacker

Selbstfahrer-Tour, November 2001, Februar 2002, Oktober 2002, Februar 2003, Oktober 2003, November 2004, November 2005

Warum Oman?

Dazu eine kurze Betrachtung der neueren Geschichte Omans. Vor 1970 war Oman fast unbekannt. Sultan Timur ließ keine Fremden in sein Land, es gehörte zu den am wenigsten entwickelten Staaten. Nach der Machtübernahme durch seinen Sohn Sultan Qaboos änderten sich die Verhältnisse sehr schnell.

In weniger als 30 Jahren entstand ein moderner Staat mit Infrastrukturen wir in Westeuropa. Ölförderung und Handel brachten allgemeinen Wohlstand, eine hervorragende medizinische Versorgung. Verkehrswesen, Banken und Telekommunikation entsprechen unseren Verhältnissen.

Oman ist das sicherste islamische Reiseland. Sultan Qaboos ist bei seinen Untertanen sehr geachtet und beliebt.

Zu unserem Gründen bisher 5-mal nach Oman zu reisen:

Zunächst waren wir 14 Tage in den Vereinigten Arabischen Emiraten u.a. im Emirat Fujairah und wurden neugierig auf das Nachbarland Oman.

Zu Hause besorgten wir uns Reiseliteratur über Oman und fanden darin einen Hinweis auf „Arabia Felix“ und so lernten wir Herrn Georg Popp kennen.

Er ist mit den Verhältnissen vor Ort bestens vertraut und immer auf dem letzten Stand. Unser Wunsch nach Selbständigkeit fand bei ihm rasch Zustimmung da wir schon in den VAE mit einem Leihwagen unterwegs waren.

Nachdem wir bei ihm eine Karte von Oman kaufen konnten, waren die Pläne für die erste Reise rasch konkret. Wir buchten Flüge, Leihwägen und Hotels. In Seeb, dem Flughafen der Hauptstadt von Oman angekommen, wurden wir gleich von einem Beauftragten der Firma MARK abgeholt und in das 1. Hotel gebracht (bei den folgenden Reisen brauchten wir keinen Transfer). Von dort ging es auf eigene Faust weiter, zuerst mit einem Toyota Corolla von Mutrah nach Muscat. Die Straße ist sehr gut und führt an der Küste entlang. Dann mit dem 4 WD auf einer Piste nach Sur und weiter bis Nizwa.

Die Landschaft ist karg, aber trotzdem sehr abwechslungsreich. Das Falaj Dariz Hotel bietet einen angenehmen Aufenthalt, von dort lohnt sich eine Fahrt nach Bahla und besonders nach Djabrin. Die letzten Tage verbrachten wir im Sawadi Beach Resort, in einem sehr hübschen Bungalow mit Sicht auf die vorgelagerten Inseln. Die parkartige Anlage ist besonders schön. Das Essen im Hotel ist sehr gut und im Vergleich zu München sehr preiswert.

Nach 14 Tagen, die viel zu schnell vergangen sind, ging es wieder heim mit ein paar Datteln und Silberdöschen aus Nizwa. Es war uns klar, dass wir nur einen ganz kleinen Teil Omans gesehen hatten, darum folgte der 1. Reise eine weitere.

Die Camping-Tour durch die Ramlat al- Wahiba, dann der Küste entlang über Thumrait nach Salalah. Musandam hat uns sehr beeindruckt: 3 Tage auf einer Dhau durch die Fjorde. Mit dem Flugzeug nach Salalah und von dort 3 Tage in die Sandwüste. Rub al Khali (camping). Beide Campingtouren mit unserem Freund Musallem.

Wir haben noch vieles mehr gesehen und erlebt. Besonders das freundliche und hilfsbereite Wesen der Menschen muss erwähnt werden.

Dank schulden wir Herrn Mohamed von Mark Tours und besonders unserem treuen Freund Musallem, mit dem wir viele Tage unterwegs waren. Last but not least, Herrn Popp. Ohne ihn wären die Reisen nicht möglich gewesen. Herzlichen Dank für Ihre Mühe.

Elisabeth und Werner Romacker

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