Selbstfahrer Rundreise mit mehreren geführten Touren mit local guides in den verschiedenen Regionen, September 2015

Frau Popp,
sorry nochmals, falls ich etwas zu kritisch geurteilt haben sollte, aber ich hoffe natürlich, Ihnen damit bei der Optimierung Ihrer Reisen behilflich sein zu können.
Es war definitiv eine sehr schöne Reise.
Zu Ihrer Frage: diese Tour (in Misfat al Abrreyn zu den Ziegenhirten, Anm. des Veranstalters) war wirklich sehr schön,bei uns allerdings noch sehr schweisstreibend. Aber wir konnten mit unseren beiden Führern in einem Nomadendorf bei Ziegen, Kaffee, Datteln etc. sehr schöne ursprüngliche Momente mit den Männern des Dorfes verbringen. Bei uns dauerte die Tour zwar über 6 Stunden, aber diese Tour war es auf alle Fälle wert, weil man wirklich in Kontakt mit sehr ursprünglicher Landbevölkerung kommt! Und das wollten wir auch schliesslich sehen! Also wirklich auch weiterhin diese Tour anbieten, wir können sie nur empfehlen. Aber man sollte auch Kondition für eine durchschnittliche Bergtour haben, ansonsten wird der Abstieg evtl. gefährlich weil die Kräfte beim Abstieg benötigt werden...

Herr Popp,

nachdem wir nun seit einer Woche von unserer schönen und sehr informativen Oman Reise zurück sind, möchten wir es nicht versäumen, uns nochmals recht herzlich zu bedanken, für die sehr gute Organisation und das reibungslose Klappen (fast) aller Touren (bis auf wenige Ausnahmen).

Allerdings möchten wir aber auch ein paar Anmerkungen machen, die Ihnen vielleicht auch zukünftig helfen können, die Touren noch optimaler (im Sinne erhöhter Kundenzufriedenheit) zu gestalten.

1. Muscat

Naseem Hotel ist eigentlich nicht zu empfehlen, speziell im heissen Sommer, da viel zu stickig, schlechter Service, WLAN nur im EG, dürftiges Frühstück, relativ laut zur Strasse hin und nicht wirklich sauber.

2. Misfat Al Abreyn

Da zu diesem Zeitpunkt bereits 2 geführte Touren mit Erklärungen zu den faladjs absolviert waren, ist die dritte Tour (agricultural tour) zu viel gewesen (dauerte auch nur 2,5 Std.). Hier würde ich einen Tag einsparen, der in Balah besser genutzt wäre, v.a. mit dem besten (weil alten) Souk des Landes und dem Lehmfort.

3. Fahrt nach El Alawi

Das Programm für diesen Tag  war (...) nicht machbar angesichts der vielen Sehenswürdigkeiten und v.a. angesichts der exterm schlechten Wegekennzeichnung zwischen Lizq und Ibra. Ab Lizq gibt es keinerlei Wegweiser Richtung Ibra, selbst bei mehrmaligem Fragen war es immer noch ein Orientierungs-Blindflug. In Ibra selbst gab es keinen Wegweiser Richtung Sur erst am Ortsende wusste man, ob man in die richtige Richtung fährt.

Wenn man sich auf dieser Strecke verfährt, was sehr wahrscheinlich ist, kann man den Treffpunkt zum Nomadic Desert Camp nicht einhalten.

4. Salalah

Die Lage des Arabian Sea Village ist sehr gut, das Personal sehr freundlich und hilfsbereit und die Athmosphäre sehr familiär.

Das Frühstück ist ebenfalls sehr gut. Allerdings gab es auch einige negative Punkte, die mich nachdenklich stimmen.

Wg. fehlender Abholung vom Flughafen (Taxi wurde bezahlt), unsicherem WLAN (nur im EG), Duschwanne, nicht funktionierender Kühlschrank, keine Verabschiedung durch den Besitzer (obwohl wir 6 Nächte lang die einzigen Gäste waren!) etc. würde ich lieber ins 50 m nebenan liegende neue Beach Resort mit ***Komfort gehen, da ich die letzten 6 Tage nicht auf *Niveau ausklingen lassen wollte. (...)

Insgesamt war es aber eine sehr schöne Reise mit bleibenden positiven Eindrücken eines sehr toleranten und modernen islamischen Landes. Wir haben es nicht bereut!

Beste Grüße,

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