Festungen

Ob hoch auf entlegenen Felsrücken oder in den tiefen Schluchten der Berge, überall stößt der aufmerksame Besucher auf befestigte Anlagen. Manche sind nur noch kümmerliche Reste, andere erstrahlen nach einer aufwendigen Restauration in neuem Glanz.

Fort Djalai in Maskat OmanHunderte von Wehranlagen sicherten in der Vergangenheit die Ortschaften und Handelswege Nordomans. An strategisch wichtigen Punkten begann man bereits in vorislamischer Zeit Festungen als Zufluchtsort für die Bevölkerung zu bauen. Die meisten heute erhaltenen stammen aus dem 17. und 18. Jahrhundert. Ihre schlichten Mauern wurden aus Stein, gebrannten Ziegeln und Lehm aufgeschichtet. Im Inneren sind sie oft mit aufwändigen Stuckarbeiten und Schnitzereien an den Türen verziert.

Der Festungspalast von Djabrin ist für ihre bemalten Holzdecken berühmt. Die größte Festungsanlage des Landes steht in der Oase Bahla. Die Festung Hisn Tama ist UNESCO Weltkulturerbe und wurde bis 2014 umfassend in alter Lehmbauweise restauriert.

Weitere sehenswerte renovierte Festungsanlagen finden sich in Al-Hazm, Nizwa, Barka, Rostaq, Nakhl und Taqah.

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