Die Lehmfestung von Bahla

Seit 1995 mit der Restauration begonnen wurde, wächst die Festung von Bahla langsam wieder zu alter Größe. Die Arbeit wird von der UNESCO unterstützt, die Hisn Tamah in die Liste der erhaltenswerten Kulturdenkmäler aufgenommen hat.

Die Festung von BahlaObwohl sie die größte Festung des Landes ist, weiß man sehr wenig über ihre Entstehung. Sicher ist, dass die Festung über viele Jahrhunderte hinweg immer wieder um- und angebaut wurde.

Die ersten Anlagen entstammen vor-islamischer Zeit, die ältesten heute sichtbaren Gemäuer so auch die nahe gelegene Moschee aus frühislamischer Zeit.

Wahrscheinlich wurde der heute sichtbare Komplex im 17. Jahrhundert auf den Resten einer älteren persischen Anlage errichtet.

Hisn Tamah, so ihr Name, weist auf den vermutlichen Erbauer Tamah hin.

Außergewöhnlich sind die hohen Fundamente aus Naturstein; erst in einer Höhe von fünf Metern sind die Mauern aus Lehmziegel gefertigt. Die riesige Festung bildet ein von weitem sichtbares, beeindruckendes Gesamtensemble. Im Inneren befinden sich unzählige Räume und Gemächer.

Bahla wird übrigens von der längsten Stadtmauer des Landes umgeben: Sie erstreckt sich über 13 Kilometer, wurde vor 600 Jahren von einer Frau geplant und auch unter ihrer Leitung erbaut.

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