Ausgrabungen

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Bis 1970 war Oman auf Grund eines strikten Einreiseverbots für Ausländer kaum zugänglich. Die Archäologie konzentrierte sich daher auf die Nachbarländer Jemen oder Iran. Die ersten archäologischen Entdeckungen machten europäische Mitarbeiter der Erdölfirmen und des Militärs Anfang der 50er Jahre eher zufällig.

Kurz nach dem Amtsantritt von Sultan Qaboos 1970 wurde die erste Institution für die wissenschaftliche Erforschung der Geschichte Omans eingerichtet.

Im Winter 1973/74 begann eine Gruppe unter der Leitung von K. Friefelt mit den ersten Untersuchungen in Nordoman, unter anderem bei Bat und Al Ain im westlichen Hadjar Gebirge, wo eine Nekropole aus der Umm-an-Nar Zeit freilegt wurde, welche zusammen mit den Bienenkorbgräbern in der Region heute UNESCO Weltkulturerbe ist.

Im Süden Omans, in der Dhofar-Region, wurden inzwischen die mit der Weihrauchstraße in Verbindung stehenden Stätten Samharam, Al-Baleed, die Oase Shisr (Ubar) und die Weihrauchbäume im Wadi Dawqah unter dem Namen "Land of Frankincense" (Weihrauchland) in die Liste des UNESCO Weltkulturerbes aufgenommen.

Weitere wichtige archäologische Stätten sind die ehemalige Hafenstadt Qalhat und Salut.