Ihre passende Urlaubskleidung für Oman:

Leichte Sommerkleidung ist in Oman das ganze Jahr über ausreichend. Insbesondere in den Wintermonaten (November bis Februar) kann es abends abkühlen, ein leichter Pulli oder Jacke sollte daher im Gepäck nicht fehlen.

Bei der Auswahl der Urlaubsgarderobe sollte man die landesüblichen, muslimischen Gepflogenheiten respektieren, also Kleidung einpacken, die Schultern, Oberarme und Knie, bei Frauen die Beine komplett bedecken, die Kleidung sollte zu dem nicht enganliegend oder weit ausgeschnitten sein. Ein Kopfschleier zu tragen wie für Reisen in den Iran ist in Oman kein Thema. Lediglich für Besuche von Moscheen müssen sich Frauen wie Männer vollständig bedecken (bis auf Hände, Füße und Gesicht.) Plant man einen Moscheebesuch ist es praktisch, Schuhe zu tragen aus denen man leicht herausschlüpfen kann, denn diese müssen ausgezogen werden.

Wir empfehlen für Frauen Shirts, über die man leichte Blusen oder leichte Strickware zieht, dazu dreiviertellange Röcke oder leichte Stoffhosen, die mindestens über die Knie gehen. Für Männer sind Sommerhemden und leichte Stoffhosen die passende Garderobe. Wegen der Hitze ist lockere Kleidung mit hohem Naturfaseranteil und hellen Farben angenehmer und schützt vor der Sonne. Leichte Halstücher oder Schals sind ebenfalls praktisch, da man sie sowohl als Schutz vor der Sonne als auch vor Zugluft von zu kalt eingestellten Klimaanlagen verwenden kann.

Zum Jahreswechsel kann es im Hochgebirge (Jebel Shams, Jebel Akhdar) auf 0 Grad abkühlen, - auch in der Wüste kann es nachts kalt werden - deshalb sollte sich ein warmer Pulli/Fleecejacke/leichte Daunenjacke im Gepäck befinden, sollten diese Regionen auf der Reise miteingeplant sein. Tagsüber wärmt immer die Sonne.

Für Ausflüge in die Berge sollten Sie an festes, knöchelhohes Schuhwerk denken – für die Wadis sind wassertaugliche Schuhe bzw Trekkingsandalen oder auch gute Badeschuhe empfehlenswert. Festere Sandalen oder leichte Turn- oder Trekkingschuhe sind insofern grundsätzlich empfehlenswert, da beim Besuch der meisten Festungen, Sehenswürdigkeiten und Märkte mit unebenen Treppenstufen und eher steinigen Gassen gerechnet werden muss.

Für Wanderungen in der Wüste oder in den Bergen ist es grundsätzlich dringend geraten, einen Kopfbedeckung zum Schutz vor der Sonne zu tragen - also eine Cap oder einen Sonnenhut. Die Sonneneinstrahlung ist auch im Winter intensiv.

Omanis legen selbst sehr großen Wert auf ein gepfegtes Äußeres, ihre Dishdashas sind immer perfekt blütenrein und mit Bügelfalten versehen und sie selbst von einer wohlriechenden Parfümwolke umgeben  - auch bei 45 Grad im Schatten  - auch das sollte man beim Zusammenstellen der Reisegarderobe im Hinterkopf behalten. In einem abgetragenen Trekkingshirt kann man sich jedenfalls auch mal schnell underdressed fühlen, sobald man mit Einheimischen in Kontakt kommt.

Die korrekte Badebekleidung für Männer am öffentlichen Strand sind die Bermuda-Shorts, für Frauen einteilige Badeanzüge (eher konservativer Schnitt). Unmittelbar nach dem Baden sollten Frauen mindestens ein Strandkleid anziehen. Wer keinen Badeanzug hat, sollte über den Bikini ein Shirt ziehen, hier eignen sich Sport- Funktionsshirts am besten.

Spazieren an den Stränden im Bikini außerhalb des Hotelresorts, wie es bei Salalah immer wieder vorkommt, ist für die Einheimischen in etwa so, also ob jemand komplett unbekleidet durch eine Fußgängerzone in einer deutschen Innenstadt laufen würde -  also absolut unangemessen!

Im Badebereich Ihres Hotels ist es selbstverständlich möglich, sich im Badeanzug oder Bikini zu sonnen, jedoch niemals "oben ohne".